Neuer MINT-Elternabend an der Hochschule

Orientierungshilfe gut angekommen

Emden – Am Donnerstag wurde der erste MINT-Elternabend im neuen Technikum der Hochschule Emden/Leer am Campus Emden gut angenommen. Rund 20 Gäste nutzten das Orientierungsangebot und konnten sich einen Überblick über die Studienmöglichkeiten aus den Lehrgebieten der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz: MINT) und die dazugehörigen Ausbildungs- und Karriereperspektiven direkt vor der Haustür verschaffen.

Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit in Emden hatte die Hochschule Emden/Leer gezielt Eltern aus der Region nach Feierabend eingeladen, um in der stetig zunehmenden Informationsflut etwas mehr Klarheit zu vermitteln. Denn gerade jetzt sind viele Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler kurz vor dem Abschluss dabei, ihre Berufspläne zu konkretisieren. Da Eltern bei der Beratung oftmals eine wichtige Rolle spielen, war das Ziel, ihnen für die eigene Sicherheit zusätzliche Aspekte und Anregungen zu geben. Sie konnten – teilweise gemeinsam mit ihren jugendlichen Kindern - wichtige Ansprechpersonen für weitere Beratungs- oder Schnupperangebote kennen lernen und erste Antworten auf ihre aktuellen Fragen erhalten.

Dekan Prof. Dr. Sven Steinigeweg ließ es sich nicht nehmen, die Vielseitigkeit der Studienmöglichkeiten am Fachbereich Technik vorzustellen und bei der Campus-Tour durch die modernen Labore zu verdeutlichen, wie „cool“ es sei, etwas aus dem MINT-Bereich zu studieren. Prof. Dr. Carsten Wilken, Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales, gab einen Überblick über die Hochschule Emden/Leer und freute sich, dass es einen Bedarf für den neuen MINT-Hochschul-Elternabend gibt.

Vielfältige Unterstützungsangebote für die Zielgruppe Schüler, Eltern und Lehrer bietet die Agentur für Arbeit Emden-Leer bei der Berufswahl an. Das persönliche Angebot und die Fakten zum zukunftsträchtigen MINT-Arbeitsmarkt lieferte Martina Rosenboom, Abi-Beraterin der Agentur für Arbeit in Emden „In Emden ist etwa jeder dritte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im MINT-Sektor tätig. Das sind ca. 10.300 - damit liegt Emden im Vergleich zu anderen Kreisen in Niedersachsen auf den vorderen Plätzen gleich hinter Salzgitter und Wolfsburg“, erklärte Rosenboom mit Bezug zum aktuellen Regionalbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit.

Ein spezielles Programm für junge Frauen präsentierte Christel Boven-Stroman, die das Niedersachsen-Technikum bereits im 7. Jahrgang koordiniert. Es ermöglicht jungen Frauen in der Region ein sechsmonatiges Betriebspraktikum in Ingenieurberufen sowie Einblicke in die MINT-Studienwelt. „Für die Teilnehmerinnen ist es immer eine wertvolle Zeit, um zu einer guten Entscheidung zu gelangen. Viele von ihnen sind zu Beginn des Programms eher unentschlossen“, so Boven-Stroman. Weitere individuelle Schnupper- und Beratungsmöglichkeiten der Hochschule für die Entscheidung zum passenden Studium stellte Birte Engelberts als Leiterin der Zentralen Studienberatung der Hochschule vor.

Wer weitere Anregungen benötigt oder die Veranstaltung verpasst hat, kann über E-Mail (technikum@hs-emden-leer.de) Kontakt aufnehmen.

 

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